Preistreibender Regulierungswahn hält an

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.: Preistreibender Regulierungswahn hält an


21.10.2013

Bundesrat beschließt Energieeinsparverordnung mit weiteren Auflagen

„Die heutigen zusätzlichen Auflagen des Bundesrates zeigen, dass die Bundestagswahl keineswegs zum Umdenken der Parteien geführt hat, sondern weiterhin massiv in die Lebensbereiche der Menschen, insbesondere in den Bereich des Wohnens verteuernd eingegriffen wird“, kommentiert Walter Rasch, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen die Entscheidung des Bundesrates zur Energieeinsparverordnung (EnEV).

Zwar hat die Politik mit Blick auf die von der Branche eingeforderte Beachtung des Wirtschaftlichkeitsprinzips auf die Erhöhungen der energetischen Anforderungen für Bestandsimmobilien verzichtet, bei der 25 prozentigen Verschärfung im Neubau spielte dieses Prinzip aber offensichtlich keine Rolle mehr. Obwohl die Verschärfung nun erst ab dem 01.01.2016 kommt, werden Vorzieheffekte dafür sorgen, dass Bauen und damit Neubaummieten, also Wohnen teurer wird.

„Diese Bundesratsentscheidung zusammen mit den Ankündigungen der Parteien einer weiteren Mietpreisbremse könnte sich zu einer massiven Neubaubremse entwickeln. Bereits jetzt verzeichnet der Wohnungseigentumsbereich stärkeren Zuwachs als der Mietwohnungsbereich“, schildert Rasch die möglichen Auswirkungen der heutigen Entscheidung.

Kontraproduktiv ist auch die durch den Bundesrat beschlossene Klassifizierung in Energieausweisen. Denn Effizienzklassen leisten keine tragfähige Aussage zum energetischen Zustand einer Immobilie. Stattdessen führt die mit Energieeffizienzklassen verbundene Pauschalisierung zu einer Verzerrung des energetischen Gesamtzustands des Gebäudes und damit zu einer Irreführung der Verbraucher.





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